SAP Scannerabwicklung RFID HU Chargen

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Matthias Matuszek

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Scannerabwicklung RFID HU Chargen


Der Materialfluss in Lager und Logistik ist ständiges Objekt von Optimierungsansätzen. Ziel ist es immer wieder, Materialfluss und Materialbereitstellung zu vereinfachen und die Qualität logistischer Abläufe im Hinblick auf Geschwindigkeit und Qualität von Datenerfassungen und -verarbeitungen zu verbessern. Bspw. gilt die manuelle Eingabe von Informationen wie Materialnummer, Lieferschein, Menge und Handling Unit als zeitaufwändig und als permanente Fehlerquelle. Effektiver und weniger fehleranfällig ist das Einscannen von Barcodes zur Informationsversorgung.

Des Weiteren fordern steigende Qualitätsanforderungen von Kunden und Verbraucher sowie verschärfte gesetzliche Grundlagen (z.B. EG178/2002, Kundenanaudits), dass Unternehmen die Rückverfolgbarkeit der von Ihnen produzierten Erzeugnisse vom Rohmateriallieferanten über den Produzenten bis hin zum Abnehmer sicherstellen müssen. Diese Rückverfolgbarkeit bekommt insbesondere bei einer großen Anzahl kleinteiliger Produkte eine besondere Bedeutung.

Der Einsatz von Scannern zur Abbildung von Materialbewegungen über das Einscannen von Belegen oder Etiketten, stellt deshalb einen wesentlichen Anknüpfungspunkt zur Optimierung logistischer Abläufe dar. Die Details der Rückverfolgbarkeit wurden durch Einführung einer Kombination von SAP Handling-Units (HU) und der SAP Chargenverfolgung umgesetzt.

Als Charge wird dabei der Teilbestand an Produkten bezeichnet, der bezüglich Qualität und Produktionszeitpunkt dieselben Merkmale aufweist und im selben Produktionsgang gefertigt worden ist. Chargen besitzen somit Eigenschaften, durch die sie eindeutig identifiziert werden können. Über Handling-Units (HU) können im SAP-System verpackungsgesteuerte Logistikprozesse abgebildet werden. Die Kombination aus HU und Chargenrückverfolgung stellt sicher, dass größere Mengen kleinteiliger Produkte auf Basis einer logistischen Verpackungseinheit (z.B. Palette) zusammengefasst und als HU definiert werden können und die Rückverfolgbarkeit einer Charge sichergestellt ist. Die implementierte WIAG-Lösung verfügt zudem über eine automatische Chargenfindung.

Dabei können SAP-Standardfunktionen für den Datenfunk wie Quittieren, Laden, Buchung Wareneingang, Bestandsabfragen oder Etikettendruck genutzt werden. Zudem können vorhandene Geräte wie Handscanner oder Staplerterminals weiter verwendet werden. SAP bietet zudem verschiedene Integrationsmöglichkeiten von RFID Funktechnologie an. Mit SAP EWM, SAP LES und SAP AII (Auto-ID Infrastructure) lassen sich verschiedenste logistische Prozessketten abbilden, um z.B. die lückenlose Nachverfolgung von Waren sicherzustellen. WIAG unterstützt Kunden in allen Phasen Ihres Projektes – angefangen bei der Analyse, über die Konzeption und die technische Umsetzung bis hin zum optimierten Betrieb. Im Zuge der Umsetzung greifen wir auf eine Bibliothek von adaptierbaren Scanner Funktionalitäten zurück, die kundenspezifisch angepasst werden können.

Zudem werden bei Bedarf Zusatztransaktionen wie Userprotokollierung oder Scannen von Komponenten zum Fertigungsauftrag implementiert. Verbesserung des Materialflusses in der Logistik und der Qualität logistischer Datenerfassungen und Prozesse sowie Vermeidung von Medienbrüchen. Zugriff auf kundenspezifisch anpassbare Bibliothek von adaptierbaren Scanner Funktionalitäten.

Die dargestellte Kombination aus HU und Chargenrückverfolgung stellt sicher, dass die betrachteten Produkte im Hinblick auf den Verbleib einer Charge und bezogen auf die genutzte Handling Unit im Logistikprozess jederzeit rückverfolgbar ist. Damit können gesetzliche und kundenbedingte Anforderungen erfüllt und lückenlos dokumentiert werden.
















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