SAP SCM DP und PP/DS

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Matthias Matuszek

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SAP SCM DP und PP/DS


Die Absatzplanung erfolgte in der Vergangenheit, in einer Vielzahl von SOP, CO-PA und Excel-Versionen. Optimiert und verbessert werden kann die Planung durch die Einführung einer integrierten Unternehmensplanung, deren Basis die Absatzzahlen aus dem SCM-DP sein können. Die neue Planung kann sich nur in Businessplanung und Forecast-Versionen unterscheiden. Für die spätere Ergebnisplanung kann die SAP-Preisfindung implementiert werden, um so möglichst realistische Erlöse aus den geplanten Absatzmengen zu erhalten. Durch ggf. kurze Lifecycle-Zeiten eines Artikels (mehrere Versionsartikel pro Jahr) kann es erforderlich sein, die Absatzplanung auf einer Planartikelebene aufzubauen. Da außerdem die Bestände für bestimmte Versionsartikel (Auslaufartikel) berücksichtigt werden sollten, musste entsprechendes Beziehungswissen bei der Übergabe der Planwerte ins ERP-System implementiert werden. Zur Abstellung der Defizite und zur Erreichung der Ziele kann gemeinsamen ein Projekt mit den folgenden Zielen aufgesetzt werden:

  • Abschaffung der Vielzahl von SOP- und CO-PA-Versionen
  • Implementierung der SAP-Preisfindung
  • Versionsartikel unabhängige Planung
  • Berücksichtigung des Bestandes bei Auslaufartikeln

Das Projekt wurde in die folgenden Phasen eingeteilt und durchgeführt:

Phase 1: Istanalyse
  • Analyse Planungsorganisation und Inhalt
Phase 2: Sollkonzept
  • Erstellung einer Konzeption zur Behebung der Defizite
  • Basis für und Integration in die folgende Unternehmensplanung
Phase 3: IT-Umsetzung
  • Umsetzung in SAP-SCM DP-Begleitung der ersten Planungsrunde
Die Absatzplanung erfolgt in einer APO-Plantafel mit folgenden Kennzahlen:
  • Historische Menge / Bestand
  • Absatzmenge (Planzahl)
  • Fakturapreis und Planumsatz
Unterstützung erhalten die Planer durch diverse Makros, z.B.:
  • Eingabesteuerung in Abhängigkeit des Materialstatus
  • Übernahme der historischen Mengen
Vor der Übergabe der Absatzzahlen an die Produktionsplanung im ERP-System werden die Daten regelbasiert durch Berücksichtigung von bestimmten Bestandszahlen korrigiert. Zusätzlich zur direkten Übergabe der Absatzplanung in ein ERP System, kann die weitere Fein- und Kapazitätsplanung weiter im SCM System mit Hilfe der Lösung PP/DS (Productionplaning & Detailed Sheduling) erfolgen. Die Produktionsfeinplanung erstreckt sich, kombiniert, über die beiden SAP Systeme
  • ERP System ECC
  • SCM System Komponente PP/DS
Im folgenden Bild ist der Zusammenhang zwischen den beiden Systemen dargestellt: Grafik Zusammenhang ECC und SCM System

Abbildung: Zusammenhang ECC und SCM System

Im Rahmen einer zukünftigen Produktionsplanung kann nun in folgende grobe Einzelschritte zwischen den beiden Systemen unterschieden werden:
  • Übergabe Bedarfe von ERP an SCM
  • Materialbedarfsplanung im SCM
  • Grafische Plantafel zur Anpassung Planaufträge und Fertigungsaufträge
  • Simulation der Fertigungssituation in verschiedenen Versionen
  • Kapazitätsabgleich in der grafischen Plantafel
  • Aktivieren der endgültigen Version (000)
  • Rückgabe und Anlegen Fertigungsaufträge im ERP System
Der Austausch der Daten erfolgt mit Hilfe des der Schnittstelle „Core-Interface (CIF)“. Das SAP APO Core Interface bildet die Standard-Schnitt¬stelle im SAP System, über die der Datenaustausch zwischen dem SAP APO und den ERP-Systemen ermöglicht wird. Im CIF werden zentrale Fragen hinsichtlich der Einrichtung der Systemlandschaft (Quell-/ Zielsystem) und der Datenübertragung (Initial-/ Änderungsübertragung) definiert. Zusätzlich bietet das CIF verschiedene Monitoring-Funktionen, um die Datenübertragung sowohl auf APO- als auch auf ERP-Seite zu überwachen.
Für die Planung im SAP APO werden Stamm- und Bewegungsdaten aus den angeschlossenen ERP-Systemen benötigt. Durch die Definition sogenannter Integrationsmodelle werden alle benötigten Datenobjekte (z.B. Materialstämme) und deren Datenbestände ausgewählt und selektiert sowie die Datenübertragung gesteuert.
Mit dem Versionsmanagement im APO können für die „aktive“ Planung und zum Zweck einer Simulationsplanung verschiedene Planversionen zu einem Modell angelegt und verwaltet werden. Dabei enthält ein Modell ausschließlich Stammdaten, die die Basis des Planungsmodells bilden. Versionen hingegen enthalten die versionsspezifischen Stammdaten und die Bewegungsdaten. Mit inaktiven Versionen ist es dann möglich, verschiedene Planungsszenarien auf Basis versionsspezifischer Stammdaten (z.B. Ändern des Ressourcenangebotes, geänderte Produktstammdaten) durchzuspielen und Auswirkungen vorab zu testen. Durch entsprechend ausgewählte und eingestellte Heuristiken erfolgt die Planung im SCM System. Diese können entweder manuell oder automatisiert als Hintergrundjob eingeplant werden.
Zusätzlich können im SCM Planungselemente (z.B. Plan- und Fertigungsaufträge) mit Hilfe der grafischen Feinplanungstafel zeitpunktgenau eingeplant und in Reihe gebraucht werden. Über unterschiedliche Sichten (u.a. Ressourcen-, Auftrags- oder Vorgangsteilbild) können unterschiedliche Anforderungssituationen in einer grafischen Oberfläche abgebildet werden. Die Darstellung der unterschiedlichen Aufträge erfolgt in der Form von Gantt-Diagrammen (Balkendiagramme).
















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